Der 3. Tag auf Maui

Der heutige Tag stand komplett im Zeichen des Pazifiks.

Los ging es um 6:20 Uhr (!!!) -da wir auf keinen Fall früher aufstehen wollten, mussten wir ohne Frühstück in den Tag starten.
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(Hotelpool)
Um 7 Uhr war Treffpunkt für das Kanufahren und Schnorcheln. Entgegen unserer “Tour-Fachverkäuferin” war der Treffpunkt nicht ganz so easy zu finden und wir haben schon befürchtet zu spät zu kommen, aber da die Hawaiianer deutlich entspannter in ihrer Zeitrechnung sind, war das überhaupt kein Problem.
Nach einer kurzen Einführung in die hohe Kunst des Paddelns, ging es hinaus auf den großen Ozean. Ziel war ein Korallenriff an dem sich grüne Meeresschildkröten tummeln.
Da ich persönlich kein großer Fan vom großen, weiten und vor allem tiefen Ozean bin und mich viel lieber auf so Gewässer, wie einen Pool beschränkeSmiley, hat es mich etwas Überwindung gekostet mit der Schnorchelausrüstung ins Wasser zu springen. Die Kommentare unserer Mitfahrer im Hinterkopf: “Von einem Hai gefressen zu werden, ist eine gute Art diese Welt zu verlassen”, waren da auch nicht gerade hilfreich.
Aber ich habe es gewagt und es war großartig!
Wir sahen lauter kleine und ‘nicht so kleine’ Fische und sind sogar mit den Meeresschildkröten geschwommen. Thierry hat sich einen Spaß gemacht und ist ihnen hinterhergetaucht und hat sie gestreichelt …was –wie wir später erfahren haben- strengstens verboten ist, die Schildkröten, aber nicht wirklich gestört zu haben scheint. Überhaupt scheinen das die entspanntesten Tierchen schlechthin zu sein. Lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen und ziehen gemächlich ihre Kreise._DSC1837
Unser Tourguide “Steve” hatte einen roten Griffelseeigel und einen normalen Seeigel aus dem Wasser geholt und sie uns näher gezeigt und uns auf die Hand gesetzt, fühlte sich irgendwie komisch an, vor allem, weil sie versucht haben, sich an uns festzusaugen bzw. festzuhalten.
Nach insgesamt 4 Stunden auf und im Wasser, gab es dann am Ufer Lunch und wir verabschiedeten uns mit einem herzlichen Mahalo von Steve.

Geplant war im Anschluss eine Shoppingtour, auf die ich mich komischerweise etwas mehr freute als Thierry, aber leider hat sich das vermeintliche Shoppingcenter als kleiner Tante-Emma-Laden entpuppt und so machten wir uns schon frühzeitig auf den Weg zur “Pacific Whale Foundation”, bei der wir für den Abend eine Wal-Beobachtungstour gebucht haben. In unmittelbarer Nähe zur Foundation gab es noch ein Aquarium, das wir dann noch besichtigten. Wir sahen, neben den Fischen, die wir am Morgen am Riff gesehen haben, noch Tiger- und Hammerhaie (die wir glücklicherweise nicht zuvor morgens am Riff gesehen habenSmiley), Rochen, einen Kraken, Quallen…
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Pünktlich um 17 Uhr legte dann unser Katamaran ab, um mit uns auf die Suche nach Buckelwalen zu gehen. Diese verbringen den Winter in den warmen und sicheren Gewässern vor Hawaii, wo sie ihre Jungen gebären und Ende April mit ihnen richtig Alaska schwimmen. Kaum, dass wir den Hafen verlassen haben, sahen wir auch schon die ersten Wasserfontänen in der Ferne und die ein oder andere Flosse. Thierry und ich dachten, dass es wohl dabei bleiben wird, dass man die sanften Riesen nur auf große Entfernung sehen wird. Aber weit gefehlt! Ein kleiner Wal hat sich in unmittelbarer Nähe zum Schiff aufgehalten und das gesamte Schiff mit regelmäßigem Winken und eleganten Tauchbewegungen in kollektives Entzücken versetzt. Irgendwann kam seine Mama dazu und sie sind gemeinsam abgetaucht. In der Ferne hatte sich auch ein großer Wal einen Körperplatscher gegönnt, aber leider haben wir das zu spät gesehen, so dass nur noch die Wasserspritzer zu erkennen waren.
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Alles in allem war es ein wunderschöner –wenn auch ein etwas ermüdender- Tag.

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